Über unsere Kirchengemeinde

Wir sind eine kleine Kirchengemeinde mit knapp 500 Gemeindegliedern.

Mit Gottesdiensten, Veranstaltungen und Gruppenangeboten versuchen wir, auf ganz unterschiedliche Art, unseren Glauben zu leben und auch für andere da zu sein. Gerne können Sie auch zu uns persönlich Kontakt aufnehmen. 

...Lust, beim Kirchengemeinderat mitzumachen?

Der Kirchengemeinderat


hier mit Dekan Keinath bei der Investitur von Pfarrerin Wandel: von links nach rechts: Alfred Motzer, Nadine Schwarz, Florian Kern, Lothar Heissel, Christine Wandel, Matthias Rauschenbach, Dekan Marcus Keinath
es fehlt: Cornelia Raff (siehe extra Bild)

Blitzlichter aus der Kirchengemeinde

Aus der Kirchengemeinde

Wenig Neues, dafür viel „vollendetes“ ist zu berichten: Mit einem Orgelfest zeigte sich die frisch sanierte Orgel von ihrer besten Seite, wir sind dankbar für die vielen, die sich mit Zeit und Geld dafür eingesetzt haben: Mehr als 24000 Euro sind nun beisammen, so viel, dass wir mit einem Wartungsvertrag dafür sorgen konnten, dass der jetzige Zustand hoffentlich lange erhalten bleibt.

 

Schön, wenn man nicht immer nur klagen braucht, sondern auch einfach einmal etwas positives feiern und genießen kann. Das genießen hört ja so schnell nicht auf, die Orgel ist ab jetzt ja wieder „im Dienst“.

 

„Im Dienst“ war sie dann auch gleich an der Konfirmation. 7 Konfirmand/innen haben „Ja“ gesagt zu ihrer Taufe. Wir gratulieren von Herzen. Übrigens kommt auch im kommenden Jahr wieder ein eigener Jahrgang zu Stande. Wir haben vor, aus der guten Erfahrung vom vergangenen Jahr „klug geworden“, noch mehr in Kooperation mit Gönningen zu machen. Bibelmuseum und – neu hinzugekommen, die Freizeit – sind schon gesetzt! Wir sind gespannt!

 

Noch nicht vollendet, aber weiter vorangeschritten ist die Visitation: Im April hat das Visitationsforum stattgefunden. Nach verschiedenen Interessengruppen getrennt haben sich viele Gemeindemitglieder aus den drei Nachbargemeinden Ohmenhausen, Gönningen und Bronnweiler zusammengefunden, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Konkret ging es später darum: Was soll in unserem Bereich (z.B. Jugend oder Erwachsenenbildung) beim eigenen Kirchturm bleiben, wo könnten wir uns Kooperation vorstellen? Gibt es Befürchtungen? Weitergedacht haben das die Kirchengemeinderäte aus den drei Gemeinden bei einem gemeinsamen Klausurtag. Ebenfalls abgeschlossen sind nun die zwei Visitationswochen: Dekan Keinath hat alle Kirchengemeinderäte besucht (uns am 24.6.) und mit allen hauptamtlichen Mitarbeitern gesprochen. Außerdem gab´s noch Treffen von Jugendmitarbeitern, Musikschaffenden und Mitarbeitern, die sich im Bereich Erwachsenenbildung engagieren. Übrigens wird bei einer Visitation auch den Pfarrern „auf die Finger geschaut“: Kassen und Bücher werden geprüft, ob alles rechtens  ist… wir hoffen´s doch sehr! Im Herbst findet noch eine gemeinsame Kirchengemeinderatssitzung mit allen Gemeinden zusammen statt, und der Visitationsgottesdienst am 27. Oktober, hier in Bronnweiler.

 

Übrigens fanden in den vergangenen Monaten gleich drei besondere Gottesdienste gemeinsam statt: Bei unserem Pfingstmontagsgottesdienst (leider erst zum Weißwurstfrühstück im Grünen…) waren gar nicht wenige Ohmenhäuser und Gönninger mit von der Partie. Gleiches gilt für den Himmelfahrtsgottesdienst, der dieses Jahr zum ersten Mal mit anschließender Grillmöglichkeit in Ohmenhausen begangen wurde. Und zuletzt: Zum Gottesdienst an Trinitatis, dem Sonntag in den Pfingstferien sind ebenfalls die Nachbarn nach Bronnweiler bzw. auf den Roßberg gekommen.

 

Wir wollen als Kirchengemeinde nicht nur ein kleines Grüppchen sein, das für sich allein (zugegebenermaßen wichtige…) Dinge tut. Uns ist es wichtig, Teil der Bronnweiler Dorfgemeinschaft zu sein. Umso mehr hat es uns gefreut, dass sich auch in diesem Jahr wieder Menschen gefunden haben, die durch Kuchenspende und/oder Mitarbeit beim Dorffest mitgeholfen haben. Auch unser Posaunenchor hat das Fest wieder musikalisch bereichert, die Evangelische Jugend und Kinderkirche waren mit einer Spielstraße, Kasperletheater und sogar einem Feuerwehrauto samt Kistenstapeln vertreten. Toll, wenn so etwas Großes gemeinsam auf die Beine gestellt werden kann!

 

Mitarbeiter dürfen sich übrigens gleich aufs nächste Fest freuen: Am 15. September findet das diesjährige Mitarbeiterfest statt… wie im vergangenen Jahr wieder mit Grillen beim Jugendheim. Übrigens „reicht“ schon die Mitarbeit bei der Schriftlesung oder beim Kirchenkaffee aus, natürlich sind auch unsere Jugendmitarbeiter dabei. Wenn Sie also Lust haben…?

 

Dann zur Kirchenwahl: Der Aufruf im vergangenen Gemeindebrief war nicht rhetorisch gemeint: Wir suchen tatsächlich Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Kirchengemeinderats und freuen uns, wenn Sie auf uns zukommen, vielleicht auch nur mit einer Idee, wer da passen könnte. Einzige Voraussetzung: Evangelisch sollte man sein und Bronnweiler Gemeindemitglied. Warten Sie nicht, bis wir Sie ansprechen, geben Sie uns gern ein Zeichen von sich aus!

Orgelfest am 5. Mai

Orgelfest ein voller Erfolg!

Beim Orgelfest am vergangenen Sonntag konnte unsere neu sanierte Orgel einmal zeigen, was sie kann. Unter Händen und Füßen von Beate Heissel, Julia Aichelin und Martin Rößler lauschten fast hundert Zuhörerinnen und Zuhörer modernen Stücken, Improvisationen und "Altehrwürdigem".

Ein Höhepunkt des Abends waren die Erklärungen von Orgelbauer Andreas Schmutz. Sechs Wochen hatte der junge Orgelbaumeister gebraucht, und nachdem er anhand von Bildern anschaulich erklärt hatte, was genau zu tun gewesen war, war von Manchem in der Pause zu hören: "Da war er ganz schön schnell". Denn es wurden nicht nur rissige Luftbälge ausgetauscht, Schaumstoffbeläge mühevoll abgeschliffen und durch hochwertiges Leder ersetzt; Auch jede einzelne Pfeife wurde ausgebaut, gereinigt und in mühsamer Kleinarbeit wieder so eingestellt, dass ein stimmiges Ganzes entsteht. "Allein, die Pfeifen wieder aufeinander abzustimmen hat mich zwei Wochen gekostet" erklärt Orgelbauer Schmutz.

Auch die Verbesserungen, von denen immer die Rede war, sind den Zuhörern nun deutlich vor Augen, führte doch Organistin Julia Aichelin das von Schmutz Erklärte gleich klanglich vor. Auch Martin Rößler erklärte vor dem Spiel, welche Register er benutzen würde und mit welchem Effekt. So war es doch eine andere Art von Zuhören, mit zumindest etwas mehr Sachverstand, auch für Ungeübte. Viele Besucher zeigten sich in der Pause beeindruckt: "Man hört, dass der Klang nun klarer ist" war immer wieder zu hören.

Nachdem alle mit Leberkäsweckle und Getränk gestärkt waren, ging es in die zweite Hälfte des Orgelkonzertes.

Pfarrerin Wandel dankte nicht nur den Organisten und Orgelbaumeister Schmutz, sondern allen Spenderinnen und Spendern, die die Sanierung erst möglich gemacht haben.

Und mit dem "letzten Schucker" hat es geklappt: Die Orgel ist nun abbezahlt, mehr als Vierundzwanzigtausend Euro wurden gespendet.
Auch an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön!

Das ist beeindruckend für so einen kleinen Ort wie Bronnweiler. In den kommenden Jahren dürften wir zumindest hier Ruhe haben, und noch viel wichtiger: Wir können den Klang der Orgel ganz neu genießen.

Wer gerne noch mehr Orgelklänge hören möchte sei jetzt schon herzlich eingeladen zum Konzert am 26. Mai um 18. 30 Uhr in unserer Marienkirche: "Frühlingsklänge" mit Beate Heissel (Orgel), Hanneli Braungardt (Blockflöten), Ewa Dybczynski (Cello) und Birgitt Metzner-Zell (Querflöte)

 

Jubilar Alfred Motzer

Verabschiedung von Bärbel Gröning als KGR

Aus der Kirchengemeinde

Doch was gibt es Neues zu berichten, in unserer Gemeinde? Zuallererst wäre da die Gründung unserer Krabbelgruppe….wobei: Noch ist es wohl mehrheitlich eine Liege- und Dreh- Gruppe, das älteste Baby ist momentan 8 Monate alt, das jüngste 3 Monate. Wir sind zwischen vier und acht Mamas mit Kind. Wir singen, machen Fingerspiele und reden, jeden Donnerstag um 9.30 Uhr im Gemeindesaal. Auch „neue“ Mamas sind noch herzlich willkommen!

Mesner mit Leib und Seele ist Alfred Motzer. Nach längerer Krankheit ist er nun zu „Amt und Würden“ zurückgekehrt und gleich gab es etwas zu feiern: Das 25- jährige Dienstjubiläum! Ein Vierteljahrhundert schon hat er alles rund um die Kirche bestens im Blick: Vom Christbaumaufstellen bis zum wöchentlichen Sonntagsgottesdienst. Das Mesnern ist mehr als ein Job für ihn, es ist Gottes-Dienst im wörtlichen Sinne und wir bedanken uns herzlich dafür! Im Gottesdienst am 3. März wurde er öffentlich mit einem kleinen Präsent geehrt. Foto

Noch ein paar Sätze zur Zukunft der Mesnerstelle: Die Kirchenleitung hat grundsätzlich eine Altersbeschränkung für das Mesneramt auferlegt. Wir hoffen jedoch, dass unserem Antrag stattgegeben wird, sodass noch ein Weiterarbeiten bis 2020 möglich ist, zumindest was das „Kerngeschäft“ in der Kirche angeht. Die Grünanlagen werden wir zu gegebener Zeit ausschreiben, um die Arbeit auf etwas mehr Schultern zu verteilen.

Das Layout unseres Gemeindebriefes ist in (neuen) guten Händen: Frau Pfitzner  hat sich bereiterklärt, die Aufgabe von Susanne Tsui zu übernehmen. Ein ganz herzliches Dankeschön hierfür!

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gibt es Meldungen aus dem Kirchengemeinderat (KGR): Bärbel Gröning hat gebeten, zum Jahresende 2018 aus beruflichen Gründen aus dem Amt scheiden zu können. Ungern lassen wir sie ziehen, hat sie doch unsere Arbeit mit viel Mitdenken und Mitarbeiten an allen Ecken und Enden bereichert. Ein herzlicher Dank hierfür.

Erfreulicherweise ist Daniel Aichelin bereit, zukünftig die Geschicke unserer Kirchengemeinde mit zu bestimmen und so hat ihn der KGR Anfang März zugewählt. Am 24. März war „Stabübergabe“, Verabschiedung und Neueinsetzung. Wir wünschen Daniel Aichelin alles Gute und Gottes Segen für sein Amt!

Am 24. März haben wir schon daraus gesungen: „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder PLUS“ unser neues Ergänzungsbüchle zum Gesangbuch. Neue Lieder aus den letzten 20 Jahren. Wir hoffen, dass wir so auch in Zukunft eine gute Mischung aus altvertrauten und neuen Liedern im Gottesdienst singen können.

Ein kleiner Werbeblock an dieser Stelle. Könnten Sie sich vorstellen, ebenfalls im Kirchengemeinderat mitzumachen? Am 1. Advent diesen Jahres sind Kirchenwahlen und wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich eine Kandidatur vorstellen könnten. Sprechen Sie gerne Pfarrerin Wandel oder einen der anderen KGRs an, wenn Sie sich über diese Arbeit informieren möchten!

Die Visitation durch Dekan Keinath ist in vollem Gange. Am 2. April hat das Visitationsforum stattgefunden, mit vielfältigen Möglichkeiten zum Austausch mit den Nachbargemeinden. Nach den Pfingstferien geht`s weiter, Abschluss ist am 27. Oktober beim gemeinsamen Gottesdienst in unserer Marienkirche.

Die Konfirmandengruppe hat gut zusammengefunden mit den Gönningern und so haben wir auch den März über noch gemeinsam unterrichtet. Mitte März waren alle zusammen auf Konfifreizeit. Schön, was in der Nachbarschaft alles möglich ist. Am xx. x. findet die Konfirmation statt, hier in Bronnweiler.

Wer übrigens meint, „Kirche in der Nachbarschaft“ sei eine neue Idee: Am 16.März 1969 wurden die Bronnweiler sogar in Gönningen konfirmiert! Grund war die Renovierung unserer Kirche damals. Wir gratulieren nachträglich noch all jenen, die am 24.März in Gönningen Goldene Konfirmation gefeiert haben!