Über unsere Kirchengemeinde

Wir sind eine kleine Kirchengemeinde mit knapp 500 Gemeindegliedern.

Mit Gottesdiensten, Veranstaltungen und Gruppenangeboten versuchen wir, auf ganz unterschiedliche Art, unseren Glauben zu leben und auch für andere da zu sein. Gerne können Sie auch zu uns persönlich Kontakt aufnehmen. 

Der Kirchengemeinderat


hier mit Dekan Keinath bei der Investitur von Pfarrerin Wandel: von links nach rechts: Alfred Motzer, Nadine Schwarz, Florian Kern, Lothar Heissel, Christine Wandel, Matthias Rauschenbach, Dekan Marcus Keinath
es fehlt: Cornelia Raff (siehe extra Bild)

Orgelfest am 5. Mai

Orgelfest ein voller Erfolg!

Beim Orgelfest am vergangenen Sonntag konnte unsere neu sanierte Orgel einmal zeigen, was sie kann. Unter Händen und Füßen von Beate Heissel, Julia Aichelin und Martin Rößler lauschten fast hundert Zuhörerinnen und Zuhörer modernen Stücken, Improvisationen und "Altehrwürdigem".

Ein Höhepunkt des Abends waren die Erklärungen von Orgelbauer Andreas Schmutz. Sechs Wochen hatte der junge Orgelbaumeister gebraucht, und nachdem er anhand von Bildern anschaulich erklärt hatte, was genau zu tun gewesen war, war von Manchem in der Pause zu hören: "Da war er ganz schön schnell". Denn es wurden nicht nur rissige Luftbälge ausgetauscht, Schaumstoffbeläge mühevoll abgeschliffen und durch hochwertiges Leder ersetzt; Auch jede einzelne Pfeife wurde ausgebaut, gereinigt und in mühsamer Kleinarbeit wieder so eingestellt, dass ein stimmiges Ganzes entsteht. "Allein, die Pfeifen wieder aufeinander abzustimmen hat mich zwei Wochen gekostet" erklärt Orgelbauer Schmutz.

Auch die Verbesserungen, von denen immer die Rede war, sind den Zuhörern nun deutlich vor Augen, führte doch Organistin Julia Aichelin das von Schmutz Erklärte gleich klanglich vor. Auch Martin Rößler erklärte vor dem Spiel, welche Register er benutzen würde und mit welchem Effekt. So war es doch eine andere Art von Zuhören, mit zumindest etwas mehr Sachverstand, auch für Ungeübte. Viele Besucher zeigten sich in der Pause beeindruckt: "Man hört, dass der Klang nun klarer ist" war immer wieder zu hören.

Nachdem alle mit Leberkäsweckle und Getränk gestärkt waren, ging es in die zweite Hälfte des Orgelkonzertes.

Pfarrerin Wandel dankte nicht nur den Organisten und Orgelbaumeister Schmutz, sondern allen Spenderinnen und Spendern, die die Sanierung erst möglich gemacht haben.

Und mit dem "letzten Schucker" hat es geklappt: Die Orgel ist nun abbezahlt, mehr als Vierundzwanzigtausend Euro wurden gespendet.
Auch an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön!

Das ist beeindruckend für so einen kleinen Ort wie Bronnweiler. In den kommenden Jahren dürften wir zumindest hier Ruhe haben, und noch viel wichtiger: Wir können den Klang der Orgel ganz neu genießen.

Wer gerne noch mehr Orgelklänge hören möchte sei jetzt schon herzlich eingeladen zum Konzert am 26. Mai um 18. 30 Uhr in unserer Marienkirche: "Frühlingsklänge" mit Beate Heissel (Orgel), Hanneli Braungardt (Blockflöten), Ewa Dybczynski (Cello) und Birgitt Metzner-Zell (Querflöte)

 

Blitzlichter aus der Kirchengemeinde

Aus der Kirchengemeinde

Unsere Orgel wird endlich saniert. Nachdem der Gutachter uns etwas bange gemacht hat, wie lange noch die Lederbälge durchhalten sind wir sehr froh, dass nun der Orgelbauer der Firma Schmutz in der Kirche zugange ist. Wir konnten schon beobachten, wie die Pfeifen mit Druckluft gereinigt werden. Nach langem Überlegen hat sich der Kirchengemeinderat entschieden, die Gelegenheit, wenn alles ausgebaut ist, zu nutzen, und eine Verbesserung einbauen zu lassen.
Laut einer Expertin hatte unsere Orgel bisher keine „mittlere“ Lautstärke, sondern nur die Wahl zwischen „murmeln“ und „fast schrill“. Dass uns das nicht ganz so schlimm aufgefallen ist liegt vor allem an der Improvisationsfähigkeit der Organisten. 4000 Euro kosten diese Verbesserungen. Aber: Dann sind wir endlich wieder für (hoffentlich lange) Zeit fertig und müssen nicht in ein paar Jahren wieder anfangen. Kleiner Haken: Diese 4000 Euro haben wir noch nicht beisammen, wir sind weiterhin auf Ihre Spende angewiesen. An Ostersonntag wird die „neue“ Orgel hoffentlich in neuem Klang erstrahlen!

Jubilar Alfred Motzer

Verabschiedung von Bärbel Gröning als KGR

Aus der Kirchengemeinde

Doch was gibt es Neues zu berichten, in unserer Gemeinde? Zuallererst wäre da die Gründung unserer Krabbelgruppe….wobei: Noch ist es wohl mehrheitlich eine Liege- und Dreh- Gruppe, das älteste Baby ist momentan 8 Monate alt, das jüngste 3 Monate. Wir sind zwischen vier und acht Mamas mit Kind. Wir singen, machen Fingerspiele und reden, jeden Donnerstag um 9.30 Uhr im Gemeindesaal. Auch „neue“ Mamas sind noch herzlich willkommen!

Mesner mit Leib und Seele ist Alfred Motzer. Nach längerer Krankheit ist er nun zu „Amt und Würden“ zurückgekehrt und gleich gab es etwas zu feiern: Das 25- jährige Dienstjubiläum! Ein Vierteljahrhundert schon hat er alles rund um die Kirche bestens im Blick: Vom Christbaumaufstellen bis zum wöchentlichen Sonntagsgottesdienst. Das Mesnern ist mehr als ein Job für ihn, es ist Gottes-Dienst im wörtlichen Sinne und wir bedanken uns herzlich dafür! Im Gottesdienst am 3. März wurde er öffentlich mit einem kleinen Präsent geehrt. Foto

Noch ein paar Sätze zur Zukunft der Mesnerstelle: Die Kirchenleitung hat grundsätzlich eine Altersbeschränkung für das Mesneramt auferlegt. Wir hoffen jedoch, dass unserem Antrag stattgegeben wird, sodass noch ein Weiterarbeiten bis 2020 möglich ist, zumindest was das „Kerngeschäft“ in der Kirche angeht. Die Grünanlagen werden wir zu gegebener Zeit ausschreiben, um die Arbeit auf etwas mehr Schultern zu verteilen.

Das Layout unseres Gemeindebriefes ist in (neuen) guten Händen: Frau Pfitzner  hat sich bereiterklärt, die Aufgabe von Susanne Tsui zu übernehmen. Ein ganz herzliches Dankeschön hierfür!

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gibt es Meldungen aus dem Kirchengemeinderat (KGR): Bärbel Gröning hat gebeten, zum Jahresende 2018 aus beruflichen Gründen aus dem Amt scheiden zu können. Ungern lassen wir sie ziehen, hat sie doch unsere Arbeit mit viel Mitdenken und Mitarbeiten an allen Ecken und Enden bereichert. Ein herzlicher Dank hierfür.

Erfreulicherweise ist Daniel Aichelin bereit, zukünftig die Geschicke unserer Kirchengemeinde mit zu bestimmen und so hat ihn der KGR Anfang März zugewählt. Am 24. März war „Stabübergabe“, Verabschiedung und Neueinsetzung. Wir wünschen Daniel Aichelin alles Gute und Gottes Segen für sein Amt!

Am 24. März haben wir schon daraus gesungen: „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder PLUS“ unser neues Ergänzungsbüchle zum Gesangbuch. Neue Lieder aus den letzten 20 Jahren. Wir hoffen, dass wir so auch in Zukunft eine gute Mischung aus altvertrauten und neuen Liedern im Gottesdienst singen können.

Ein kleiner Werbeblock an dieser Stelle. Könnten Sie sich vorstellen, ebenfalls im Kirchengemeinderat mitzumachen? Am 1. Advent diesen Jahres sind Kirchenwahlen und wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich eine Kandidatur vorstellen könnten. Sprechen Sie gerne Pfarrerin Wandel oder einen der anderen KGRs an, wenn Sie sich über diese Arbeit informieren möchten!

Die Visitation durch Dekan Keinath ist in vollem Gange. Am 2. April hat das Visitationsforum stattgefunden, mit vielfältigen Möglichkeiten zum Austausch mit den Nachbargemeinden. Nach den Pfingstferien geht`s weiter, Abschluss ist am 27. Oktober beim gemeinsamen Gottesdienst in unserer Marienkirche.

Die Konfirmandengruppe hat gut zusammengefunden mit den Gönningern und so haben wir auch den März über noch gemeinsam unterrichtet. Mitte März waren alle zusammen auf Konfifreizeit. Schön, was in der Nachbarschaft alles möglich ist. Am xx. x. findet die Konfirmation statt, hier in Bronnweiler.

Wer übrigens meint, „Kirche in der Nachbarschaft“ sei eine neue Idee: Am 16.März 1969 wurden die Bronnweiler sogar in Gönningen konfirmiert! Grund war die Renovierung unserer Kirche damals. Wir gratulieren nachträglich noch all jenen, die am 24.März in Gönningen Goldene Konfirmation gefeiert haben!